Geschäftsbericht 2006
 

Der Freundeskreis hat jetzt rund 200 Mitglieder.

Der Vorstand arbeitet seit 6 Jahren harmonisch und erfolgreich zusammen. Ingeborg Henker-Kelsch ist Vorsitzende, Klaus Lorenzen und Harald Viole sind 1. und 2. stellvertretende Vorsitzende, Christof Nagel ist Schatzmeister und Heidi Lübcke ist Schriftführerin. Beisitzer sind Heyno Baumann und Hans-Jürgen Gröning. 

Die Arbeit des Vereins ruht auf dem Einsatz von mehr als 60 hilfsbereiten ehrenamtlich tätigen Menschen. Einerseits bringen sie ihre Zeit, Ideen und Kraft ein, andererseits zahlen sie Mitgliedsbeiträge und in nicht unerheblicher Höhe Spenden. Es gelingt uns auch immer wieder, neue Aktive zu gewinnen und darüber freuen wir uns sehr.

In diesem Jahr besteht unser Verein 19 Jahre und so langsam müssen wir daran denken, ob und ggfs. wie wir das 20jährige Bestehen im April 2008 feiern wollen. Die Seniorenwohnanlage Walddörfer (SWA) besteht in diesem Jahr 20 Jahre.

13 Mitglieder haben sich bereit erklärt, einzelne ältere Menschen in der SWA und im Stadtteil zu betreuen. Diese ehrenamtliche Arbeit war von Anfang an ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir haben ab Juli 2005 wieder festgehalten, wie viele Kontakte durch diesen „Patendienst“ in der SWA geboten wurden, gezählt wurden 148 Kontakte. Das ist eine tolle Leistung. Wir haben ein Faltblatt zur Werbung für weitere Besuchspatenschaften erstellt. 

Unsere regelmäßig zusammenkommenden Gruppen waren:

• Video-Gruppe 18 x
• Plattdütsch Krink 12 x
• Montags-Cafeteria 24 x
• Dienstags-Spaziergruppe 20 x
• Donnerstags-Ausfahrtgruppe 37 x
• Seniorenfrühstück 12 x
• 2 Englisch-Gruppen fast jeden Montag
• 2 Wassergymnastik- und Schwimmgruppen montags und dienstags
• Freitags-Wandergruppe
• Computer-Schulung in mehreren Gruppen
• Computer-Stammtisch
• Mittagstisch
• Die wöchentlichen Beratungen in der SWA durch Christof Nagel werden sehr gut angenommen. 
 

Darüber hinaus haben wir folgende Veranstaltungen für alle Mitglieder (und Gäste) angeboten:

• Wir veranstalteten 2x einen Flohmarkt und hatten damit großen Erfolg. 

• Dank der Spendenfreudigkeit der Berner Geschäftsleute und Marktbeschicker war die Tombola im Rahmen des Adventsbazars in der SWA wieder ein Erfolg hinsichtlich Freude, Spaß und Ertrag.

• Weil es so schön war, wiederholten wir die große Busausfahrt nach Artlenburg an der Elbe, um mit dem Schiff Richtung Boizenburg zu fahren. Leider war das Wetter nicht ganz so gut wie wir gehofft hatten, aber Kaffee und Kuchen, die wunderschöne Flusslandschaft, plattdütscher Vortrag und gemeinsames Singen machten die Ausfahrt zu einem fröhlichen Erlebnis.

• Die Anregung, insbesondere Demenzkranke mit der Gabe von Süßem zu erfreuen, griffen wir nochmals auf und verteilten im Januar 2006 250 Champagner-Trüffel an Heimbewohnerinnen und Heimbewohner auf den Wohnpflegebereichen.

• Auch in 2006 erhielten wir für einkommensschwache Damen und Herren hin und wieder Eintrittskarten für Konzerte in der Musikhalle und Vorstellungen im Ernst-Deutsch-Theater.

• Zweimal begleiteten Mitglieder und andere Musikanten zur Freude der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner das Singen mit Musik.

• Im Januar veranstalteten wir die erste Märchenstunde.

• Im Februar wurde mit Mitarbeitern des Hilda-Heinemann-Hauses geklärt, ob es eine Zusammenarbeit geben kann. Seitdem nehmen behinderte Senioren an den Wanderungen der Freitagsgruppe teil.

• Zu einem Vortrag über „Steuererklärungen für Rentner“ im April gewannen wir einen Fachkundigen, dem wir ausgiebig Fragen stellen konnten. 

• Am 29. Mai war das Seniorenbildungswerk bei uns zu Gast, um uns und unseren schönen Stadtteil bei einem Rundgang kennen zu lernen. Beim Spaziergang durch den Park zum Berner Schloss wurden wir von einem fürchterlichen Regenschauer erwischt, aber ansonsten verlief alles sehr harmonisch. Das Interesse an unserem Stadtteil wurde noch verstärkt, als wir Gelegenheit hatten, eines der Siedlungshäuser zu besichtigen.

• Auf Anregung des Freundeskreises wurden auf dem Gehweg Moschlauer Kamp 10 zum Gedenken an Käte und Richard Tennigkeit zwei Stolpersteine verlegt.  Das Ehepaar war 1944 ermordet worden. Im Beisein von etwa 100 Menschen wurden diese Steine am 4. Oktober feierlich enthüllt.

• Seit Dezember 2006 haben wir eine neue Web-Masterin: Frau Inga Naumann.

• Wir freuen uns, dass es immer wieder gelingt, interessante und schöne Bilder von nahestehenden Künstlerinnen und Künstlern in unseren Räumen ausstellen zu können.

PC-Ausstattung: 
• Wir beschafften drei Notebooks zur Verbesserung der Arbeit der PC-Gruppen. Diese Ausgabe war gut zu rechtfertigen, weil wir durch die Kurs-Teilnahme-Gebühren Einnahmen auch erzielen. 

Organisatorisches:
• Seit Dezember 2006 ist unser Büro zu den Sprechzeiten von Herrn Ralf Bötcher besetzt.

• Von der Alfred-Reiche-Stiftung erhielten wir kurz vor Weihnachten wieder eine Spende von 5.000,- Euro, die wir an 26 bedürftige alte Damen und Herren in unserem Stadtteil aufgeteilt haben. 

• Der Vorstand tagte viermal, um seine Arbeit zu planen und zu koordinieren. Die Sitzungen sind für Mitglieder öffentlich! Teilnahme ist erwünscht.

• Vorstandmitglieder haben an den Sitzungen der Stadtteilkonferenz teilgenommen.

Die Veranstaltungen und Aktivitäten wurden im Berner Boten und den Mitgliedern mit Rundschreiben und mit dem kleinen Taschen-Faltblatt bekannt gegeben. 

Für Januar und September 2006 schalteten wir im Berner Boten  jeweils eine halbseitige Anzeige, um unsere Arbeit  noch besser hervorzuheben.

Ganz besonders dankbar sind wir der Gartenstadt Hamburg eG, der hiesigen Wohnungsgenossenschaft und der VHW, die unsere Arbeit  kontinuierlich und bedeutsam unterstützen.

Nun noch kurz und zusammenfassend der Dank für die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Heimbeirat, der SWA, dem Sozialwerk Farmsen-Berne, dem Ortsamt Walddörfer und allen anderen uns Wohlgesinnten im Stadtteil: Wir haben viel Anerkennung und Unterstützung erfahren und wo wir konnten, haben wir uns revanchiert. 

Allen herzlichen Dank!

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